Kann man Kratzer im Leder überhaupt entfernen?

Ja, Kratzer im Leder können je nach Tiefe und Größe entfernt werden. Feine Oberflächenkratzer lassen sich oft leicht reparieren. Bei tieferen Kratzern und Rissen ist eine Reparatur    anspruchsvoller, aber nicht unmöglich. Die Entscheidung, ob man es selbst versucht oder einen Fachmann hinzuzieht, hängt vom Ausmaß des Schadens ab.

    

Warum ist die Lederreparatur wichtig?    

   

Lederreparatur ist vor allem wichtig, weil sie die Lebensdauer deiner Lederartikel verlängert. Zwar ist Leder langlebig, mit der Zeit kann es sich wie andere Materialien aber abnutzen. Kratzer, Flecken und Risse sind die häufigsten Probleme, die bei Lederprodukten auftreten. Sie entstehen oft durch intensive Nutzung oder unzureichende Pflege. Auch Verblassen oder Austrocknen kann vorkommen.    

   

             

   

Wie kann ich Lederreparatur (Lederschäden) vorbeugen?    

   

        Sie können einiges tun, um Ledersitze, Sofas & Co. in Zukunft vor Schäden zu bewahren:    

   

  • Vermeide direkte Sonneneinstrahlung, da sie das Leder austrocknen und verblassen kann.        
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  • Verwende spezielle Lederpflegeprodukte, um das Material zu nähren und geschmeidig zu halten.        
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  • Vermeide scharfe Gegenstände, die das Leder zerkratzen können.        
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  • Reinige Verschmutzungen sofort, um Fleckenbildung zu verhindern.        
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  • Verwende keine aggressiven Reinigungsmittel, die das Leder beschädigen könnten.        

     

    

Wie oft sollten Ledersitze gereinigt werden?    

   

Junges Leder einmal pro Jahr reinigen: In einem Neuwagen fällt in Sachen Lederpflege kaum Arbeit an. Das Leder kommt frisch vom Gerber und ist noch perfekt präpariert. In den ersten drei        Jahren nach Anschaffung reicht es deswegen aus, die Ledersitze (vor allem stark beanspruchte Stellen wie Sitzauflage und Rückenlehne) einmal jährlich zu reinigen und mit einer leichten        Pflegeversiegelung zu behandeln. Häufiges Pflegen ist nicht notwendig.     

           

Welcher Lederreiniger ist am besten geeignet?        

               

Am besten wählt man einen milden Lederreiniger, der mit einem weichen Schwamm aufgetragen wird. Nur bei älterem und stark verschmutztem Leder darf es auch mal der stärkere Reiniger sein.            Für belüftete Autositze ist Reinigungsschaum von Vorteil, da sich die Löcher im Leder nicht mit dem Reiniger zusetzen. Für Kunstleder gibt es spezielle Kunstleder-Reiniger. Die gängigen            Anbieter von Lederpflege-Produkten haben auch Mittel für Kunstleder im Sortiment.
Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen bleibt nur noch der Griff zum Waschbenzin. Hier gibt es spezielle Produkte, die auf die Lederpflege abgestimmt sind. Das Benzin wird sparsam auf ein Mikrofasertuch aufgetragen. Das Benzin braucht ungefähr eine Minute, um in den Lappen einzuziehen. Danach kann die sanfte Benzin-Behandlung losgehen. Sind die Ledersitze schon deutlich mit Rissen übersät, hilft Flüssigleder. In der richtigen Farbe kann es oberflächlichen Schaden kaschieren. Bei tiefen Rissen stößt aber auch Flüssigleder an seine Grenzen.
Für die Rückfettung gibt es spezielle Pflegemilch-Produkte oder Lotionen, die das Leder wieder mit Feuchtigkeit versorgen. Sie werden am besten mit einem Mikrofasertuch sparsam aufgetragen. Anschließend noch mal mit einem sauberen Tuch nachwischen, um überschüssige Reste zu entfernen.
            Für ein komplettes Lederpflege-Set mit Reiniger, Versiegelung, Tüchern, Waschbenzin und Pflegemilch zur Rückfettung werden ungefähr 40 bis 50 Euro fällig. Wer auf die High-End-Produkte            zurückgreift, kann natürlich noch wesentlich mehr ausgeben. Supermärkte oder Drogerien haben meist einen Reiniger und ein Pflegemittel im Angebot. Ist ein breiteres Angebot gefragt, lohnt            der Weg zum Spezialisten. Die Pflegemittel reichen für mehrere Anwendungen, also für ein paar Jahre. Je nach Umfang der Pflege ist sie in ein bis maximal zwei Stunden zu schaffen.        

       

                     

               

Hausmittel für Fleckenbeseitigung: Welche taugen, welche nicht?        

               

            • Schuhcreme eignet sich nicht zur Leder- und Farbpflege im Auto. Egal, wie aufwendig man sie einarbeitet und danach bürstet, Abfärbungen auf der Kleidung sind programmiert.        

       

           
            • Hund oder Kind haben sich auf den edlen Ledersitzen übergeben? Dann kann Glasreiniger Abhilfe schaffen. Aufsprühen, einwirken lassen, danach abtupfen und das Ganze wiederholen. Bloß            nicht rubbeln, sonst gibt es Flecken. Katzenstreu und Shampoo können auch helfen:        

       

            Die Katzenstreu zieht Feuchtigkeit auf und kann nach kurzer Zeit einfach weggesaugt werden. Das Shampoo sollte man in die Sitze einarbeiten, trocknen lassen und ebenfalls einsaugen.        

       

                     

       

            • Gegen festklebende Kaugummis helfen Kühlakkus: einfach den Akku in ein Tuch wickeln, drauflegen und warten, bis das Kaugummi hart wird. Danach lässt es sich vorsichtig ab bröseln.        

       

                     

       

                • Häufigstes Ärgernis: Farbflecken aller Art. Hier gibt es unzählige Haushaltsmittel, die sofortige Besserung versprechen. Bitte verzichten Sie auf das Auftragen von Hautcremes oder                Body-Lotionen. Risiko: Es bilden sich hässliche Ränder auf den Sitzen, die nur schwer zu beseitigen sind. Das Gleiche gilt für Laugen, die können das Leder sogar austrocknen und                verhärten.            
           
            

       

                • Generell gilt: Hände weg von artfremden Reinigern wie Felgenreiniger. Auf gar keinen Fall dürfen verderbliche Fette oder Öle eingesetzt werden. Die oxidieren im und auf dem Leder,                gammeln und miefen vor sich hin. Das will wirklich niemand!            
           
            
           

Welche Dienstleistung können Sie steuerlich geltend machen?                

               

                                     

               

Alle Arbeiten an Ledergarnituren, die vor Ort erledigt werden wie zum Beispiel:                

               
  • Grundreinigung Stoff / Leder/Kunstleder                    
  •                    
  • Lederpflege                    
  •                    
  • Reparaturen an Leder wie Kratzer, Brandlöcher und Farbflecken                    
  •                    
  • Verunreinigungen wie Urin oder Blutflecken                    

   

Warum regelmäßige Lederaufbereitung wichtig ist?

    Ohne Pflege verliert Leder Feuchtigkeit, wird spröde und kann Härte- und Rissbildung zeigen.  UV-Strahlung, Körperfette und Schmutz setzen dem Leder zu – besonders stark an Stellen wie    Sitzwangen, Tütgriffe und Lenkrad.
    Gepflegtes Leder trägt maßgeblich zum Werterhalt Ihres Fahrzeugs bei – und wirkt sich positiv aus bei Leasing- oder Finanzierungsrückgaben.